Vorwort  
Die GAB ist eine soziale Einrichtung des Landkreises Limburg-Weilburg. Im wesentlichen besteht ihr Auftrag darin, sozial benachteiligte junge Menschen auszubilden und Langzeitarbeitslosen die Möglichkeit der Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu bieten.

Die kreiseigene Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft (GAB) wurde am 01.01.1995 gegründet und hat sich
seitdem über ihre wichtigsten Standbeine
Stephan H. Zimmermann
       

Ausbildung und Beschäftigung, zu einem modernen Dienstleister für die Einwohner des Landkreises Limburg-Weilburg entwickelt. Sie unterstützt und fördert Personen die von Arbeitslosigkeit betroffen oder bedroht sind.
Neben den Beschäftigungs- und Ausbildungsprojekten bietet die GAB auch Beratungsstellen wie die Insolvenz- und Schuldnerberatung und die Jugendberatung an.

Die Beschäftigungsprojekte der GAB sind ein wichtiger Bestandteil bei der Integration. Ohne die hier angesiedelten befristeten Arbeitsverhältnisse wäre es vielen Menschen nicht möglich Anschluß an den allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden. Die Arbeitsgelegenheiten und Arbeitsverhältnisse werden durch Qualifizierungsmaßnahmen und sozialarbeiterische Betreuung ergänzt.

Der Arbeitsmarkt bietet eine Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten und -formen.
Die GAB versucht diese in ihren Beschäftigungsprojekten auf die Bedürfnisse der Arbeitssuchenden zuzuschneiden. Deshalb werden in verschiedenen Berufsfeldern, Teilzeit- genauso wie Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse in den einzelnen Projekten angeboten. Die GAB übernimmt hierbei auch die Aufgabe für den allgemeinen Arbeitsmarkt neue Modelle zu erproben.

Da zu einer Integration über den sogenannten geförderten Arbeitsmarkt auch Arbeitsplätze und Arbeitsgelegenheiten nach HARTZ IV (§16 Abs.3) gehören, die den Arbeitsalltag widerspiegeln, sind alle Beschäftigungsprojekte der GAB Zweckbetriebe, die sich nur durch die zusätzlichen sozialen Komponenten von anderen sogenannten normalen Betrieben unterscheiden. Dies wird durch die Mitgliedschaft in der IHK oder Handwerkskammer deutlich.

Eine Ausbildung ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit. Ausbildung bedeutet, seit Gründung, für die GAB eine Vielzahl von verschiedenen Ausbildungsberufen in den unterschiedlichsten Ausbildungsprojekten. Um eine konstante Fortführung der Ausbildungs- und Umschulungsplätze zu gewährleisten, müssen nicht nur die Ausbildungsplätze sondern auch die Ausbildungseinrichtungen langfristig unabhängig von einzelnen Förderprogrammen finanziert werden.

Durch die Übernahme der Ausbildungswerkstatt der Bahn AG 1998 wurden nicht nur bestehende Ausbildungsplätze erhalten, sondern diese auch für besonders benachteiligte Jugendliche geöffnet. Mit finanzieller Unterstützung der Arbeitsverwaltung und verschiedener Förderprogramme wird dort die Ausbildung durchgeführt.

Gerade in den Handwerksberufen ist eine betriebsnahe Ausbildung für die spätere Arbeitsaufnahme sehr wichtig. Die Ausbildungsstätten der Elektro, Metall, Gebäudereinigung und Holzwerkstatt sind deshalb bei den Beschäftigungsprojekten angesiedelt. Daneben bildet die GAB in ihrer Verwaltung, Im Schlenkert 14, 65549 Limburg, Bürokräfte aus.

Um brachliegende Ausbildungskapazitäten zu aktivieren, hat die GAB Ausbildungsverbände geschaffen und in kooperation mit der heimischen Wirtschaft durchgeführt.

Dr. Manfred Schmidt   Stephan H. Zimmermann