![]() |
Von
Ausbildungsbeginn an wird jeder Auszubildende der GAB einer sozialen
Betreuung zugeordnet, die neben den Ausbildern vor Ort die Ausbildung
unterstützt und fördert.
Die soziale Betreuung kann von den Auszubildenden in allen Dingen,
die neben der fachlichen Kenntnisvermittlung für die Ausbildung
wichtig sind in Anspruch genommen werden.
Probleme mit Behörden, finanzielle Schwierigkeiten, Konflikte
mit Ausbildern und Lehrern der Berufsschule, der Familie oder der
aktuellen Wohnsituation sind typische Beispiele für Situationen,
in denen wir aktiv werden, dem Auszubildenden helfen, ihn unterstützen
und stabilisieren können.
Konkret sieht dies dann meistens so aus, dass der Auszubildende den
betreuenden Sozialpädagogen bzw. -arbeiter über ein vorliegendes
Problem informiert und zuerst mal ein Gespräch „unter vier
Augen“ führt.
Wenn es um Schwierigkeiten mit Behörden geht (z.B. das Ausbleiben
von Berufsausbildungsbeihilfe oder Arbeitslosengeld II, Zahlungsaufforderungen
etc.) oder auch amtliche Schreiben nicht verstanden werden, reicht
es oft schon aus, wenn der Auszubildende uns das Schreiben vorlegt,
wir es ihm erklären und darauf hin ihm seine Reaktionsmöglichkeiten
erläutern.
Abhängig vom aktuellen Problem informieren wir den Auszubildenden
über denkbare Lösungsmöglichkeiten oder sprechen mit
ihm bereits vorliegende Ideen durch. In jedem Fall wird dann zusammen
ein Lösungsweg festgelegt. Bei kompliziert gelagerten oder sehr
dringenden Fällen nehmen wir – nur mit Zustimmung des Auszubildenden
– auch direkt Kontakt mit den betreffenden Behörden oder
Institutionen auf.
Von uns geführte und dem Bedarf angepasste Gruppen- und Einzelgespräche
sind für die Auszubildenden ebenso wichtig wie das gezielte Eingreifen
bei Problemen und Verhaltensauffälligkeiten. Zum besseren Verständnis
des Lernstoffes in der Berufsschule und um Wissenslücken in den
Grundlagen möglichst schnell zu füllen, bietet die GAB
verschiedene Stützkurse und Zusatzunterrichte an. Mehrere Kurse
in Mathematik, berufsbezogener Fachkunde und Berichtsheftschreiben
werden ebenso angeboten wie Deutsch (bei Bedarf), Wirtschaft, Sozialkunde
und Politik.
Durch regelmäßigen Kontakt zu den Ausbildern und Berufsschullehrern,
den Leitern der Stützkurse und Zusatzunterrichte lässt sich
der Ausbildungsverlauf und Unterstützungsbedarf jedes Auszubildenden
individuell erkennen und gezielt beeinflussen. |
|
![]() |